Uhren Kaufberatung: Finde die perfekte Uhr für dein Handgelenk

Die Suche nach der richtigen Armbanduhr ist eine spannende Reise. Angesichts tausender Modelle, unterschiedlicher Uhrwerke und zahlloser Designs verliert man leicht den Überblick. In dieser umfassenden Kaufberatung begleiten wir dich Schritt für Schritt auf dem Weg zu deiner neuen Traumuhr. Egal, ob du deinen ersten mechanischen Zeitmesser suchst oder deine Sammlung gezielt erweitern möchtest, hier erfährst du alles, worauf du beim Uhrenkauf achten musst.

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Die wichtigsten Kriterien vor dem Uhrenkauf

Bevor du dich in spezifische Modelle oder Marken verliebst, ist es ratsam, ein grundlegendes Profil deiner zukünftigen Uhr zu erstellen. Eine strukturierte Herangehensweise bewahrt dich vor Fehlkäufen und stellt sicher, dass der gewählte Zeitmesser langfristig an dein Handgelenk und zu deinem Lebensstil passt. Die folgenden grundlegenden Überlegungen bilden das Fundament für deine Entscheidung.

Budgetplanung: Was kostet eine gute Uhr?

Der Uhrenmarkt bietet Modelle in jeder erdenklichen Preisklasse. Es ist wichtig, von Anfang an ein klares Budget festzulegen. Eine gute Uhr muss nicht zwingend ein Vermögen kosten. Bereits im dreistelligen Bereich findest du hervorragend verarbeitete Zeitmesser mit zuverlässigen mechanischen Werken oder hochpräzisen Quarzwerken. Marken aus Japan oder gut aufgestellte Einstiegsmarken aus der Schweiz bieten hier ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im vierstelligen Bereich betrittst du die Welt der etablierten Luxusuhren. Hier erwartet dich eine deutlich aufwendigere Gehäuseverarbeitung, veredelte Uhrwerke und oft eine lange Historie der jeweiligen Marke. Wenn du bereit bist, noch mehr zu investieren, öffnen sich die Türen zur Haute Horlogerie. In diesem Segment spielen Handarbeit, exklusive Materialien wie Platin oder Gold sowie hochkomplexe mechanische Funktionen die Hauptrolle. Setze dir ein festes Limit und vergleiche innerhalb dieses Rahmens die besten Optionen.

Der Zweck: Wann und wo trägst du die Uhr?

Eine Uhr ist nicht nur ein Instrument zur Zeitmessung, sondern auch ein Ausdruck deiner Persönlichkeit und muss zu deinem Alltag passen. Frage dich, in welchen Situationen die Uhr hauptsächlich getragen wird. Suchst du einen robusten Begleiter für sportliche Aktivitäten, Outdoor-Abenteuer oder den Strandurlaub? Dann stehen Kriterien wie Stoßfestigkeit, ein unempfindliches Material und hohe Wasserdichtigkeit im Vordergrund.

Soll die Uhr hingegen dein täglicher Begleiter im Büro sein und zum Anzug getragen werden, sind andere Eigenschaften gefragt. Hier empfiehlt sich ein flaches Gehäuse, das problemlos unter die Hemdmanschette gleitet, sowie ein eher dezentes, aufgeräumtes Zifferblatt. Wenn du eine Allrounder-Uhr suchst, die sowohl zur Jeans als auch zum Sakko passt, bieten sich sportlich-elegante Modelle aus Edelstahl an. Die Definition des Einsatzzwecks grenzt die riesige Auswahl bereits massiv ein.

Mechanik oder Quarz? Die Wahl des Uhrwerks

Das Uhrwerk ist das Herzstück jeder Armbanduhr. Die Entscheidung zwischen Mechanik und Quarz ist für viele Uhrenliebhaber eine Frage der Philosophie. Beide Technologien haben ihre absolute Daseinsberechtigung und bringen spezifische Vorteile für deinen Alltag mit sich.

Mechanische Uhren faszinieren durch ihre komplexe Mikromechanik. Sie kommen völlig ohne Stromquelle aus und werden entweder per Handaufzug über die Krone oder automatisch durch die Bewegung deines Handgelenks (Automatikwerk) mit Energie versorgt. Der gleitende Sekundenzeiger und der Blick durch einen Glasboden auf das schwingende Werk machen den besonderen Reiz aus. Allerdings sind mechanische Werke empfindlicher gegenüber Erschütterungen und Magnetfeldern. Zudem weisen sie eine gewisse Gangabweichung auf, die je nach Qualität des Werks bei wenigen Sekunden am Tag liegt.

Quarzuhren hingegen beziehen ihre Energie aus einer Batterie. Ein Quarzkristall wird unter Spannung gesetzt und schwingt in einer extrem hohen Frequenz, was zu einer unübertroffenen Präzision führt. Eine Quarzuhr weicht oft nur wenige Sekunden im Monat ab. Sie sind robuster, flacher bauend und in der Anschaffung sowie im Unterhalt meist günstiger. Dafür fehlt ihnen für puristische Uhrenfans oft die romantische Seele der Mechanik.

Eigenschaft Mechanik (Automatik / Handaufzug) Quarz (Batterie)
Energiequelle Aufzugsfeder (Bewegung oder manuell) Batterie
Präzision Gut (Abweichung wenige Sekunden pro Tag) Exzellent (Abweichung wenige Sekunden pro Monat)
Wartung Regelmäßige Revision (alle 5-7 Jahre empfohlen) Batteriewechsel (alle 2-4 Jahre)
Sekundenzeiger Fließende Bewegung (schleichend) Springt im Sekundentakt (tickend)
Lebensdauer Bei guter Pflege generationenübergreifend Abhängig von der Verfügbarkeit elektronischer Bauteile

Uhrentypen im Detail: Welcher Stil passt zu dir?

Die Form folgt der Funktion. Historisch gesehen wurden Armbanduhren für ganz spezifische Berufsgruppen oder Einsatzzwecke entwickelt. Diese ursprünglichen Anforderungen definieren bis heute das Design der verschiedenen Uhrenkategorien. Hier stellen wir dir die wichtigsten Gattungen vor.

Die Taucheruhr (Diver)

Die Taucheruhr ist der Inbegriff der sportlichen Armbanduhr und erfreut sich extrem hoher Beliebtheit. Charakteristisch ist das extrem robuste Gehäuse und eine sehr gute Ablesbarkeit im Dunkeln durch großzügig aufgetragene Leuchtmasse auf Zeigern und Indizes. Das markanteste Merkmal ist die einseitig drehbare Lünette, die ursprünglich zur Messung der Tauchzeit diente. Die Krone ist in der Regel verschraubt, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Taucheruhren sind extrem vielseitig und passen heutzutage sowohl zum T-Shirt als auch zum Business-Casual-Look.

Der Chronograph

Ein Chronograph ist eine Uhr mit integrierter Stoppfunktion. Du erkennst ihn sofort an den zusätzlichen kleinen Zifferblättern (Totalisatoren) auf dem Hauptzifferblatt und den zwei Drückern, die sich meist oberhalb und unterhalb der Krone befinden. Mit dem oberen Drücker startest und stoppst du die Zeitmessung, der untere Drücker setzt die Zeiger auf null zurück. Viele Chronographen verfügen zudem über eine Tachymeterskala auf der Lünette, mit der sich Geschwindigkeiten berechnen lassen. Dieser Uhrentyp strahlt technische Raffinesse aus und ist stark mit dem Motorsport und der Luftfahrt verbunden.

Die Dresswatch (Anzuguhr)

Die Dresswatch ist die Verkörperung von purer Eleganz und Understatement. Sie verzichtet auf alles Überflüssige. Das Design ist reduziert, oft gibt es nicht einmal einen Sekundenzeiger oder eine Datumsanzeige. Das Gehäuse ist in der Regel sehr flach gehalten und besteht häufig aus Edelmetallen wie Gold oder Platin, aber auch polierter Edelstahl ist üblich. Getragen wird die Dresswatch klassischerweise an einem hochwertigen Lederarmband. Sie ist die perfekte Wahl für formelle Anlässe, Hochzeiten oder den strengen Business-Alltag.

Die Fliegeruhr

Fliegeruhren wurden entwickelt, um Piloten in den Anfangsjahren der Fliegerei bei der Navigation zu unterstützen. Das Design ist rein auf maximale Ablesbarkeit getrimmt. Ein mattschwarzes Zifferblatt kontrastiert mit großen, hellen arabischen Ziffern und markanten Zeigern. Ein weiteres typisches Merkmal ist das Dreieck mit zwei Punkten auf der 12-Uhr-Position zur schnellen Orientierung. Die Krone ist oft überdimensional groß, meist in Zwiebel- oder Diamantform, damit Piloten sie auch mit dicken Lederhandschuhen bedienen konnten. Fliegeruhren wirken sehr instrumentell und maskulin.

Materialien: Gehäuse, Glas und Armband

Die Wahl der Materialien bestimmt nicht nur die Optik, sondern auch den Tragekomfort, das Gewicht und die Langlebigkeit deiner neuen Uhr. Es lohnt sich, einen genauen Blick auf die Spezifikationen zu werfen.

Gehäusematerialien: Edelstahl, Titan, Gold und Keramik

Edelstahl ist der unangefochtene Standard in der Uhrenindustrie. Er ist widerstandsfähig, korrosionsbeständig und lässt sich hervorragend polieren oder mattieren. Die meisten Hersteller verwenden die Legierung 316L. Edelstahl bietet die perfekte Balance aus Gewicht, Haltbarkeit und Preis.

Titan ist eine hervorragende Alternative, wenn du leichte Uhren bevorzugst. Es wiegt etwa 40 Prozent weniger als Edelstahl, ist aber gleichzeitig extrem robust. Zudem ist Titan biokompatibel und somit ideal für Allergiker. Optisch wirkt es durch seinen dunkleren, grauen Farbton sehr technisch und modern.

Edelmetalle wie Gelbgold, Roségold, Weißgold oder Platin finden sich im gehobenen Segment. Sie verleihen der Uhr ein hohes Maß an Exklusivität und ein angenehm schweres Tragegefühl. Allerdings sind diese Materialien weicher als Stahl und somit anfälliger für Kratzer.

Hightech-Keramik wird zunehmend für Gehäuse und Lünetten eingesetzt. Das Material ist extrem hart, nahezu vollständig kratzfest und bleicht durch UV-Strahlung nicht aus. Keramikgehäuse behalten über Jahrzehnte ihren ursprünglichen Glanz, können jedoch bei sehr harten Stößen zersplittern.

Das Uhrenglas: Saphirglas, Mineralglas oder Acryl?

Das Glas schützt das Zifferblatt und das empfindliche Zeigerspiel. Saphirglas ist das absolute Premium-Material. Es ist extrem hart und kann nur von Materialien wie Diamant zerkratzt werden. Eine Uhr mit Saphirglas sieht auch nach Jahren noch aus wie neu. Achte darauf, dass das Saphirglas entspiegelt ist, um störende Reflexionen zu vermeiden.

Mineralglas ist gehärtetes Standardglas. Es ist bruchsicherer als Saphirglas, zerkratzt aber deutlich schneller. Es kommt häufig bei günstigeren Uhren zum Einsatz.

Acrylglas (Plexiglas oder Hesalit) wird oft bei Vintage-Uhren oder originalgetreuen Neuauflagen verwendet. Es ist weich und zerkratzt sehr schnell, bietet aber einen wunderbar warmen optischen Effekt und eine gewisse Verzerrung am Rand, die von vielen Liebhabern geschätzt wird. Kratzer lassen sich bei Acrylglas problemlos mit einer speziellen Paste herauspolieren.

Das Armband: Leder, Metall, Kautschuk oder Nato

Das Armband verändert den Charakter einer Uhr maßgeblich. Ein klassisches Lederband strahlt Eleganz aus und passt perfekt zu Dresswatches. Ein Metallarmband (oft aus Edelstahl oder Titan) ist langlebig, unempfindlich gegenüber Schweiß und Wasser und verleiht der Uhr einen sportlich-robusten Look. Für Taucheruhren oder sportliche Chronographen ist ein hochwertiges Kautschukband ideal, da es flexibel, wasserfest und sehr bequem ist.

Nato-Bänder bestehen aus strapazierfähigem Nylon und wurden ursprünglich für das Militär entwickelt. Sie sind günstig, in unzähligen Farben erhältlich und lassen sich in wenigen Sekunden wechseln, was dir ermöglicht, das Aussehen deiner Uhr schnell an dein Outfit anzupassen.

Die richtige Uhrengröße für dein Handgelenk

Eine Uhr kann noch so schön sein – wenn die Proportionen nicht zu deinem Arm passen, wirst du keine Freude daran haben. Der Gehäusedurchmesser wird meist ohne Krone gemessen und in Millimetern angegeben. Klassische Herrenuhren bewegen sich heute oft zwischen 38 mm und 42 mm, während Damenuhren häufig zwischen 26 mm und 36 mm liegen. Größere Modelle über 44 mm wirken sehr präsent und erfordern ein kräftiges Handgelenk.

Mindestens genauso wichtig wie der Durchmesser ist der sogenannte Lug-to-Lug Abstand. Dies ist das Maß von der Spitze des oberen Horns (an dem das Armband befestigt wird) bis zur Spitze des unteren Horns. Diese Länge sollte den Durchmesser deines Handgelenks von oben betrachtet nicht überschreiten. Stehen die Hörner über dein Handgelenk hinaus, ist die Uhr definitiv zu groß.

Zusätzlich spielt die Bauhöhe (Dicke) der Uhr eine Rolle. Mechanische Chronographen oder tiefseetaugliche Taucheruhren bauen oft über 14 mm hoch und passen schwerlich unter einen Hemdärmel. Flache Uhren unter 10 mm Höhe schmiegen sich hingegen kaum spürbar an den Arm.

  • Messe den Umfang deines Handgelenks mit einem Maßband.
  • Handgelenke unter 16 cm Umfang: Empfohlener Durchmesser 34 mm bis 38 mm.
  • Handgelenke von 16 cm bis 18 cm Umfang: Empfohlener Durchmesser 38 mm bis 42 mm.
  • Handgelenke über 18 cm Umfang: Empfohlener Durchmesser 42 mm und aufwärts.

Wasserdichtigkeit verstehen: Was die Bar-Angaben bedeuten

Eines der am häufigsten missverstandenen Kriterien beim Uhrenkauf ist die Wasserdichtigkeit. Ein Aufdruck von „30 Metern“ oder „3 ATM“ auf dem Zifferblatt bedeutet keinesfalls, dass du mit dieser Uhr 30 Meter tief tauchen kannst. Diese Angaben beziehen sich auf einen statischen Prüfdruck im Labor. In der Realität entstehen durch Schwimmbewegungen oder einen Sprung ins Wasser Druckspitzen, die deutlich höher liegen.

Die Dichtungen einer Uhr unterliegen zudem einem natürlichen Alterungsprozess. Wenn du mit deiner Uhr regelmäßig ins Wasser gehst, solltest du die Wasserdichtigkeit einmal im Jahr beim Uhrmacher überprüfen lassen.

Angabe (Bar / ATM / Meter) Bedeutung im Alltag Geeignete Aktivitäten
3 Bar / 30 Meter Spritzwassergeschützt Händewaschen, leichter Regen. Kein Schwimmen!
5 Bar / 50 Meter Bedingt wasserdicht Duschen, Baden. Schwimmen wird noch nicht empfohlen.
10 Bar / 100 Meter Wasserdicht Schwimmen, Schnorcheln, Wassersport.
20 Bar / 200 Meter+ Taucheruhr Gerätetauchen, Turmspringen, alle Wassersportarten.

Komplikationen: Nützliche Funktionen im Alltag

In der Uhrmacherei wird jede Funktion, die über die bloße Anzeige von Stunden, Minuten und Sekunden hinausgeht, als Komplikation bezeichnet. Mechanische Komplikationen sind Zeugnisse höchster Handwerkskunst. Überlege dir vor dem Kauf, welche Zusatzfunktionen dir im Alltag einen echten Mehrwert bieten.

Datum und Wochentag

Die Datumsanzeige ist die häufigste und wohl nützlichste Komplikation überhaupt. Sie erfolgt meist über ein kleines Fenster bei 3 Uhr oder 6 Uhr. Einige Uhren, oft als „Day-Date“ bezeichnet, zeigen zusätzlich den ausgeschriebenen Wochentag an. Dies ist besonders im Büroalltag sehr praktisch, unterbricht aber für manche Puristen die Symmetrie des Zifferblatts.

GMT-Funktion für Reisende

GMT steht für Greenwich Mean Time. Eine GMT-Uhr verfügt über einen zusätzlichen Zeiger (oft farblich hervorgehoben), der sich in 24 Stunden einmal um das Zifferblatt dreht. In Kombination mit einer 24-Stunden-Lünette lässt sich so problemlos die Zeit einer zweiten oder gar dritten Zeitzone ablesen. Diese Funktion wurde ursprünglich für Piloten entwickelt und ist heute ideal für Geschäftsreisende oder Menschen, die im internationalen Kontakt stehen.

Mondphase und ewiger Kalender

Die Mondphasenanzeige ist eine besonders romantische und optisch ansprechende Komplikation, die den aktuellen Stand des Mondes auf einem Hilfszifferblatt darstellt. Die Königsklasse der Komplikationen bildet der ewige Kalender. Ein solches Uhrwerk berücksichtigt mechanisch die unterschiedlichen Monatslängen und sogar Schaltjahre. Eine solche Uhr muss, solange sie durchgehend läuft, bis zum Jahr 2100 nicht manuell korrigiert werden.

Neue oder gebrauchte Uhr kaufen? Vor- und Nachteile

Wenn du dich für ein Modell entschieden hast, stellt sich die Frage nach dem Bezugsweg. Der Kauf einer brandneuen Uhr beim offiziellen Konzessionär (Fachhändler) bietet das höchste Maß an Sicherheit. Du erhältst ein ungetragenes Exemplar, die volle Herstellergarantie und oft ein besonderes Kauferlebnis inklusive Beratung. Allerdings zahlst du hier in der Regel den vollen Listenpreis.

Der Gebrauchtwagen- und Vintage-Markt ist eine exzellente Alternative, insbesondere bei Modellen, die neu nicht mehr produziert werden oder lange Wartelisten haben. Eine gebrauchte Uhr, die erst wenige Jahre alt ist, weist oft einen erheblichen Preisabschlag gegenüber dem Neupreis auf. Hier bekommst du mehr Uhr für dein Budget. Der Vintage-Bereich (Uhren älter als 20-30 Jahre) bietet einzigartige Designs mit viel Geschichte und charmanten Alterungsspuren (Patina).

Beim Kauf einer gebrauchten Uhr ist jedoch Vorsicht geboten. Kaufe nur bei seriösen Händlern, die die Echtheit der Uhr garantieren und das Uhrwerk auf Funktion geprüft haben. Achte bei gebrauchten Luxusuhren immer darauf, dass die Originalpapiere und die Box (Full Set) im Lieferumfang enthalten sind, was für den Werterhalt enorm wichtig ist.

FAQ: Häufige Fragen zur Uhren-Kaufberatung

Wie oft muss eine mechanische Uhr zur Revision?

Ein mechanisches Uhrwerk besteht aus hunderten winzigen Teilen, die permanent in Bewegung sind. Die dort verwendeten Schmieröle verflüchtigen sich mit der Zeit oder verharzen. Um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden, empfehlen die meisten Hersteller eine umfassende Revision (Wartung) alle fünf bis sieben Jahre. Bei modernen Werken mit neuartigen synthetischen Ölen kann dieser Intervall auch bis zu zehn Jahre betragen. Spätestens wenn die Uhr deutliche Gangabweichungen zeigt oder stehen bleibt, ist ein Service fällig.

Sind teure Uhren eine gute Wertanlage?

Eine Uhr in erster Linie als rein finanzielles Investment zu betrachten, ist riskant. Nur sehr wenige Modelle ganz bestimmter, hochkarätiger Marken erfahren tatsächlich eine kontinuierliche Wertsteigerung. Der absolute Großteil aller Uhren verliert nach dem Neukauf an Wert, ähnlich wie bei einem Auto. Wenn du eine Uhr jedoch zu einem guten Kurs auf dem Gebrauchtmarkt erwirbst, kann sie äußerst wertstabil sein. Kaufe eine Uhr primär, weil sie dir gefällt und du sie tragen möchtest, nicht als Spekulationsobjekt.

Wie lagere ich meine Uhr richtig?

Wenn du die Uhr nicht trägst, sollte sie an einem trockenen, lichtgeschützten Ort aufbewahrt werden, der keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Eine Uhrenbox mit weichen Kissen schützt ideal vor Kratzern. Mechanische Uhren sollten fern von starken Magnetfeldern (wie Lautsprechern oder Induktionsherden) gelagert werden, da diese die Unruhspirale magnetisieren und den Gang der Uhr stark beeinflussen können. Automatikuhren kannst du auch auf einem Uhrenbeweger platzieren, der das Tragen simuliert und das Werk am Laufen hält.

Was bedeutet Swiss Made?

Das Prädikat „Swiss Made“ ist ein gesetzlich geschütztes Qualitätssiegel. Eine Uhr darf diesen Schriftzug nur tragen, wenn das Uhrwerk in der Schweiz montiert wurde, die Endkontrolle durch den Hersteller in der Schweiz stattfand und mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten im Inland angefallen sind. Das Siegel steht weltweit für höchste Uhrmacherkunst, Präzision und Langlebigkeit.

Kann ich mit meiner Uhr duschen gehen?

Selbst wenn deine Uhr eine hohe Wasserdichtigkeit (ab 10 Bar) aufweist, ist beim Duschen Vorsicht geboten. Die Wassertemperatur beim Duschen führt zu einer Ausdehnung der Materialien. Die größere Gefahr geht jedoch von Seife, Duschgel und Shampoo aus. Diese Tenside verringern die Oberflächenspannung des Wassers enorm, wodurch die Feuchtigkeit die Dichtungsringe der Uhr viel leichter überwinden kann. Wir raten grundsätzlich davon ab, mit der Armbanduhr zu duschen.